Zauberhafter Süden - Tamil Nadu, Kerala und Karnataka - 22 Tage

Reisebild aus der Galerie
• Tempelstädte der tamilischen Hochkultur in Südindien
• Hausbootfahrt in den Backwaters mit 1 Übernachtung
• grandiose Berglandschaften der Western-Ghats
• Relaxen an Traumstränden im Süden von Indien
• Naturerlebnis im Periyar Nationalpark
• Elefanten hautnah erleben

Eine Bilderbuchreise durch das tropische Südindien mit seinen schönen Landschaften und einzigartigen Tempelstädten. Hier, wo Indien noch am „indischsten“ ist, haben Moslems und Moguln-Herrscher des Nordens nie wirklich Einfluss gewinnen können. Auch die britische Kolonialherrschaft hat hier weit weniger Spuren hinterlassen. Eine Reise durch Tamil Nadu ist immer auch eine Reise auf den Spuren der tamilischen Hochkultur und durch die vielfältige Landschaft von God’s Own Country - Kerala. Herrliche Berglandschaften, endlose Teeplantagen, pittoreske Hillstations, artenreiche Tierschutzgebiete und die „Backwaters“ erwarten den begeisterten Reisenden ebenso wie endlose, palmengesäumte Traumstrände am Arabischen Meer.

Geplanter Tourenverlauf:

Tag 1: Flug von Deutschland nach Madras (Chennai)

Tag 2: Ankunft in Madras
Nach der Ankunft fahren wir zu unserem Strandhotel in Mahabalipuram. Der Rest des Tages steht uns nach der langen Anreise zum Entspannen im Resort direkt am Meer zur freien Verfügung. Wir genießen die warmen Wogen der See bei einem Strandspaziergang oder lassen einfach die Seele ein wenig baumeln, um in Ruhe anzukommen. -/-/- (55 km, ca. 1 Std.)

Tag 3: Mahabalipuram – Kanchipuram – Mahabalipuram
Auf einem Ausflug erkunden wir das ca. 60 km entfernte Kanchipuram, eine der sieben heiligsten Stätten in Indien – im übrigen die einzige im Süden des Subkontinents. Seine Blütezeit erlebte die Stadt im 7. und 8. Jh. als die Dynastie der Pallavas von hier ihr mächtiges Reich regierte. Die Mehrzahl der über 100 Tempel stammt aus dieser Zeit. Doch auch unter den späteren Dynastien der Cholas, Pandyas und der Vijayanagar - Könige riss die Bautätigkeit nicht ab.
Neben seiner religiösen Bedeutung ist Kanchi, wie die Inder den Ort kurz nennen, im ganzen Land als Zent-rum der Seidenverarbeitung bekannt. Die hier verarbeitete Seide genießt einen ausgezeichneten Ruf.
Von den insgesamt über 100 Tempeln – von denen wir nur einige wenige bzw. die wichtigsten besuchen können – gilt der Kailasanatha Tempel als der bedeutendste. Das Shiva-Heiligtum wurde Anfang des 8. Jh. vom Pallava-Herrscher Narasimharvan in Auftrag gegeben. Seine bauhistorische Bedeutung besteht u.a. darin, daß er die ursprüngliche Anlage eines früheren Shiva-Heiligtums unversehrt bewahrte. Aufgrund der hohen Qualität der Skulpturen stellt er eines der vollkommensten Beispiele der südindischen Hindu-Architektur dar.
Verglichen mit dem Kailasanatha herrscht in und um den Ekambareswara-Tempel eine sowohl von religiöser Inbrunst als auch von unverblümter Geschäftemacherei geprägte Atmosphäre. Der mit einer Gesamtflä-che von 9 ha mit Abstand größte Tempel von Kanchipuram ist bereits von weitem an seinem alles überra-genden, 57 m hohen, zehnstöckigen Gopuram im Süden zu erkennen. Im Inneren des von einer hohen Mauer umschlossenen Tempelkomplexes stößt man zunächst auf die „Tausend-Säulen-Halle“, wichtiger Be-standteil fast aller größeren südindischen Tempel. Tatsächlich handelt es sich um 540 schön verzierte Pfei-ler zwischen denen sich Pilger ausruhen, ein Schwätzchen halten und ihren mitgebrachten Proviant verzeh-ren. Eingerahmt wird die Halle von einem großen Wasserbecken im Norden und dem Haupttempel.
Nach der Rückkehr aus Kanchipuram erkunden wir Mahabalipuram. Die kleine Stadt liegt direkt am Golf von Bengalen am kilometerlangen Sandstrand und ist deshalb heute ein beliebter Ferienort – bei indischen wie auch bei ausländischen Besuchern. In früheren Zeiten war es eine sehr bedeutende Hafenstadt, wo-durch es die Stadt zu einigem Wohlstand brachte. Dadurch entstanden hier eine Vielzahl von Tempeln, Kult-höhlen und Flachreliefs, die 1984 zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
Wegen seiner Lage direkt am Strand gehört der Shore-Tempel besonders morgens und am Spätnachmittag zu den beliebtesten Fotomotiven.
Das berühmte Felsenrelief fasziniert durch seinen einzigartigen Reichtum an Szenen. Geht man vom Wandrelief Richtung Süden, gelangt man zu einer Reihe von in den Fels gehauen Höhlentempeln, deren Wände mit sehr schönen Reliefs verziert sind
Die Tempelgruppe der fünf Rathas stammt aus dem 7.Jhd. und wurde seinerzeit aus einem einzigen rie-sengroßen Granitfelsen herausgehauen.
Die Leuchttürme von Mahabalipuram sind ein idealer Ort, um die schöne Landschaft im Umkreis von erhöh-ter Warte aus zu betrachten. F/-/- (60 km, ca. 2 Std.)

Tag 4: Mahabalipuram – Kumbakonam
Heute führt uns unser Weg nach Kumbakonam, ebenfalls bekannt für seine wunderbaren Tempel. Eine in-dische Legende erzählt, warum es in der Umgebung von Kumbakonam besonders viele Tempelanlagen gibt: Der Ort liegt direkt an der Mündung der Flüsse Chauvery und Arasalar. Hier landete der äußerst wertvolle Nektartopf mit dem Trunk der Unsterblichkeit. Eine Flutwelle hatte ihn von seinem ursprünglichen Platz, dem heiligen Berg Meru im Himalaya, fortgeschwemmt. Shiva zerstörte das Gefäß mit seinem Pfeil und der Trunk der Unsterblichkeit ergoss sich über Kumbakonam. Unterwegs besuchen wir auch die Tempel in Chidamba-ram und Darasuram. F/-/- (250 km, ca. 5-6 Std.)

Tag 5: Kumbakonam – Tanjore – Kumbakonam
Auf einem Tagesausflug durch das ländliche Indien erkunden wir die Stadt Tanjore. Wir besuchen die Kunstgalerie und die Saraswati Mahal Bibliothek sowie den beeindruckenden und stimmungsvollen Briha-deshvara-Tempel und den gewaltigen Palast der Nayaks. Nach ausführlicher Besichtigung fahren wir zu-rück nach Kumbakonam und genießen den Nachmittag zur freien Verfügung. F/-/- (42 km, ca. 1 Std. pro Weg)

Tag 6: Kumbakonam – Trichy – Madurai
Wir fahren nach Tiruchirapalli, das von den Indern kurz Trichy genannt wird. Beeindruckend erhebt sich die große Festungsanlage (Rock Fort) auf einem 84m hohen Felsen über der Stadt. Von hier oben haben wir einen prächtigen Ausblick. Nach Norden über den Chauvery-Fluß sieht man bereits die Tempeltürme von Srirangam, die unser nächstes Ziel sind.
Die Tempelanlage von Sri Ranganathaswamy ist eines der bedeutendsten Vishnu - Heiligtümer und schon seit dem 10.Jhd. eine berühmte Pilgerstätte. Ab dem 13.Jhd. entwickelte sich aus dem ursprünglichen von den Pandyas erbauten Haupttempel über die Jahrhunderte durch die Anbauten der verschiedenen Dynas-tien das heute größte Vishnu - Heiligtum im Süden Indiens. Die Gesamtfläche dieser klassischen Tempel-stadt beträgt fast einen Quadratkilometer. Der recht unscheinbare Haupttempel im Zentrum wird von sieben Mauerringen umschlossen, die von 21 prächtigen Tortürmen unterbrochen werden. Sie bilden das bereits von weitem sichtbare, eigentliche Wahrzeichen Srirangams. Wollte doch jeder Herrscher seinen Vorgänger mit der Errichtung immer größerer Türme übertrumpfen. Dass dieser Größenwahnsinn bis in die jüngste Vergangenheit reicht, belegt auf höchst eindrucksvolle Weise der 73 m hohen Haupteingang im Süden. Der sich über 20 Stockwerke nach oben verjüngende Repräsentationsbau wurde erst 1987 fertig gestellt.
Anschließend geht unsere Fahrt nach Madurai weiter. F/-/- (240 km, ca. 5-6 Std.)

Tag 7: Madurai
Madurai wird häufig auch als „heimliche Hauptstadt des Südens“ bezeichnet. Im Gegensatz zu vielen ande-ren Städten Indiens, die abgesehen von einem Tempel kaum Sehenswertes zu bieten haben, ist Madurai ein Ort zum Verweilen. Neben der hervorragenden touristischen Infrastruktur mit zahlreichen Hotels, guten Re-staurants und besten Einkaufsmöglichkeiten bietet die Stadt mit ihrem pulsierenden Leben rund um den Sri–Meenakshi-Tempel im Zentrum eine einzigartige Atmosphäre aus Geschäftigkeit und Religiosität. Der Be-reich um den Tempel ist von frühmorgens bis spätabends erfüllt von geschäftiger Vitalität. Für die Erkundung dieser gewaltigen Tempelstadt haben wir viel Zeit eingeplant. Neben den zwölf Gopurams, Schreinen, Hal-len, Skulpturen und Wandgemälden beeindruckt vor allem das bunte Treiben in der täglich von mehr als 10.000 Menschen besuchten Tempelstadt. Der Tempel, in denen Shiva und Meenakshi verehrt werden, liegt zusammen mit weiteren Nebentempeln und Schreinen innerhalb eines umfriedeten Rechtecks, das 254 x 237 m misst. Der hohe, im Stil einer Festungsmauer gestaltete Außenwall wird von vier Tortürmen unterbro-chen – einen in jeder Himmelsrichtung, die das Wahrzeichen von Madurai sind.
Am Abend besuchen wir erneut den Meenakshi-Tempel zur feierlichen Schließungszeremonie. F/-/-

Tag 8: Madurai – Munnar
Die landschaftlich reizvolle Anfahrt, die frische Luft sowie einige Kolonialbauten haben Munnar zu einem be-liebten Ausflugsziel betuchter Inder werden lassen.
Wir besuchen das hiesige Tee–Museum und am Abend den Markt. F/-/- (155 km, ca. 3-4 Std.)

Tag 9: Munnar – Periyar
Die Fahrt geht weiter in Richtung Süden durch die endlosen Wälder der Cardamom - Berge bis zum Periyar Wildlife Sanctuary. Auf einer geführten Wanderung (ca. 2 Std.) mit einem Mitarbeiter des Forest Depart-ments in dem Nationalpark erkunden wir die Umgebung des Sees auf den Spuren der wilden Elefanten.
Das Wildschutzgebiet ist mit ca. 800 Quadratkilometern einer der größten und schönsten Nationalparks in Indien. Etwa 40% des Schutzgebietes sind von üppigem Shola-Wald bedeckt und weitere 40% mit feuchtem tropischem Laubwald bewachsen. Die restliche Fläche besteht aus Grasland und dem weit verzweigten Stausee. Mit etwas Glück lassen sich hier einige der etwa 1.000 wilden Elefanten erspähen, die im Park le-ben. Auch Sambarhirsche, Wildschweine, Muntjaks, Lippenbären, Leoparden und ca. 50 Tiger gehören ne-ben vielen Vogelarten zu den Bewohnern des Schutzgebietes. Nach unserem Spaziergang erleben wir den Dschungel noch aus einer etwas anderen Perspektive – vom Rücken eines Elefanten! F/-/- (105 km, ca. 3 Std.)

Tag 10: Periyar – Alleppey – Hausbootfahrt/Backwaters
Am Morgen fahren wir in Richtung Backwaters. Allein die landschaftliche Vielfalt und die verschiedenen Ve-getationszonen von den Bergen hinunter in das Küstentiefland machen die Fahrt zu einem echten Erlebnis.
Die Backwaters sind ein weit verzweigtes Netz von malerischen Lagunen, Seen und flachem Schwemm-land, dass sich zwischen Kollam im Süden, Cochin im Norden und Kottayam im Osten erstreckt. Vernetzt sind die verschiedenen Seen durch künstliche Kanäle, die von den Einheimischen schon seit vielen Jahr-hunderten als wichtige Verkehrsadern dienen. Eine Fahrt durch diese Märchenwelt ist wie eine Zeitreise in das seit Jahrhunderten von tropischem Überfluss sowie der Leichtigkeit und Harmonie geprägten Leben Ke-ralas. Wir gleiten vorbei an Reisterassen, dicht bewachsenen Ufern und Kokospalmen. F/M/A (140km, 4-5 Std.)

Tag 11: Alleppey - Cochin
Nach dem Frühstück verlassen wir die Idylle der Backwaters und unser Hausboot. Wir fahren nach Cochin, eine der größten Städte Keralas – das geschäftige indische Leben hat uns wieder. Es gibt viel zu sehen in dieser interessanten Stadt und deshalb wollen wir keine Zeit versäumen und die Stadt erkunden.
Die landschaftliche sehr attraktive Lage Cochins auf mehreren Inseln und Landzungen, eine weit zurückrei-chende Geschichte, die freundliche Bevölkerung, die kulturelle Vielfalt und eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur machen Cochin zur meistbesuchten Stadt Keralas. Noch heute verfügt die Stadt über einen der bedeutendsten Häfen an der Malabar - Küste.
Die Altstadt von Cochin liegt direkt am arabischen Meer. Das 1503 von den Portugiesen unter dem Namen Fort Manuel gegründete Viertel gilt als die erste europäische Ansiedlung auf indischem Boden. Tatsächlich meint man beim Bummel durch die engen Gassen noch viel vom Geist jener Zeit zu spüren, als Portugiesen, Holländer und Engländer hier das Sagen hatten. Wichtigstes Gebäude im Fort Cochin ist die St. Francis Church, die erste europäische Kirche auf indischem Boden. Auch das Judenviertel ist sehr interessant mit seinen engen Gassen, den vielen Souvenir- und Antiquitätenläden. Hier lag früher das Zentrum des Ge-würzhandels. Sehenswert sind auch die Santa Cruz Basilica, der Dutch Palace und die alte Synagoge. Auf keinen Fall werden wir den Sonnenuntergang am Westufer von Fort Cochin versäumen, das gesäumt ist von den gewaltigen chinesischen Fischernetzen, die eine Art Wahrzeichen von Cochin sind.
Keine andere Stadt Indiens bietet derart viele Möglichkeiten, einer Kathakali-Tanzaufführung beizuwoh-nen. Jeden Abend wird diese wohl berühmteste Kunstform Keralas auf verschiedenen Bühnen präsentiert. Da die extrem aufwendige, besonders für Fotografen sehr interessante Schminkprozedur der Tänzer, die etwa eine Stunde vor dem offiziellen Start der Veranstaltung beginnt, werden wir uns rechtzeitig dort einfin-den. Vor dem eigentlichen Beginn gibt ein Conferencier eine längere Einführung zur symbolischen Bedeu-tung von Bewegungen, Mimik, Schminke und Kleidung. Erzählt werden Geschichten aus den bedeutenden Hindu-Epen Mahabarata und Ramajana. Dabei geht es fast immer um den Kampf zwischen Gut und Böse und Geistern und Dämonen. Die Original-Kathakali-Tempeltänze dauern oft nächtelang und die Tänzer tan-zen sich dabei häufig bis in Trance. F/-/- (60 km, 1,5 Std.)

Tag 12: Cochin – Kumbalangi – Cochin
Auf einen kleinen Ausflug mit dem Boot in das Hinterland erkunden wir das Dorf Kumbalangi und lernen den Alltag der Dorfbewohner kennen.
Nach einem interessanten Aufenthalt fahren wir zurück nach Cochin wo wir den Nachmittag zur freien Ver-fügung genießen können. F/-/-

Tag 13: Cochin – Cherai Beach
Etwa 40 km nördlich von Cochin treffen wir am Cherai Beach wieder auf das Arabische Meer. Inmitten von endlosen Palmenhainen und zwischen idyllischen Fischerdörfern weitab vom Massentourismus liegt direkt am Sandstrand unser Strandhotel.
Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung am Strand. F/-/- (40 km, 1 Std.)

Tag 14: Cherai Beach
Der ganze Tag steht uns zur freien Verfügung um am wunderschönen Strand zu entspannen. F/-/-

Tag 15: Cherai Beach – Ooty
Noch einmal geht es hinauf in die Berge auf über 2000 m nach Ooty, wie der Ort heute kurz genannt wird, war seinerzeit bei den Briten ein sehr beliebter Erholungsort aufgrund des angenehmen Klimas und der da-mit verbundenen Vegetation, die sehr an ein mitteleuropäisches Bergdorf erinnern.
Nach unserer Ankunft haben wir den Rest des Tages zur freien Verfügung in dem malerischen Ort. F/-/- (275 km, ca. 6-7 Std.)

Tag 16: Ooty
Nach dem Frühstück erkunden wir das kleine Örtchen Ooty mit dem botanischen Garten und diverse Ko-lonialhotels. Heute ist Ooty auch bei der indischen Bevölkerung ein beliebter Ferienort. Besonders in der heißen Jahreszeit zwischen April und Juni versucht man hier der Hitze und Schwüle der Ebene zu entflie-hen. F/-/-

Tag 17: Ooty – Mysore
Heute bringt uns die legendäre Schmalspurbahn nach Coonor (vorbehaltlich des Betriebes der Bahn; leider ist es in der letzten Zeit immer wieder vorgekommen, dass die normalerweise regelmäßig stattfindenden Fahrten abgesetzt werden, sodass dann alternativ die Fahrt mit dem PKW erfolgt).
Der 4 km südöstlich des Zentrums gelegene Chamundi Hill ist einer der meist besuchtesten Orte in Mysore. Über eine 13 km lange, windungsreiche Straße erreicht man den Gipfel, der gekrönt ist von dem sehr schö-nen Sri-Chamundeshvari-Tempel. Mindestens ebenso beeindruckend ist jedoch die phantastische Aussicht von hier oben auf die Stadt und die Umgebung.
Der Devaraja-Markt ist der farbenprächtigste Markt Südindiens, liegt mitten in der Stadt und ist ein absolu-tes Muss! Vor allem die Obst- und Gemüsestände scheinen sich unter der Last des Angebotes zu biegen. Die einzigartige Fülle an farbenprächtigen Eindrücken lässt den Finger des Fotografen ständig am Auslöser. (Falls die Besichtigungen an diesem Tag nicht mehr möglich sind, werden Sie auf den nächsten Morgen ge-legt.) F/-/- (130 km, 3-4 Std.)

Tag 18: Mysore – Somnathpur – Mysore
35 km östlich von Mysore besuchen wir den Keshvara Tempel in Somnathpur. Er gilt als eines der schöns-ten Beispiele der Hoysala-Architektur. Für den kunsthistorisch Interessierten ist dies ein unbeschreibliches Kleinod. 1268 stiftete ein Minister des damaligen Hoysala-Königs diesen Tempel, der den Höhepunkt des künstlerischen Schaffens bildet. Am beeindruckendsten sind die Steinmetzarbeiten, die den Tempel über und über bedecken. Ähnlich wie in Halebid schmückt diese Steinmetzdekoration nahezu jeden Zentimeter und bildet ein unbeschreibliches Gesamtkunstwerk. Das nur selten von Touristen besuchte Heiligtum steht in einer unberührten Landschaft, die interessante Einblicke in das südindische Dorfleben ermöglicht.
Am Nachmittag erkunden wir nochmals Mysore. Der Realität gewordene Traum aus 1001 Nacht, Sinnbild für die Verschwendungssucht des Maharajas oder geschmackloses Monstrum – bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! Auf jeden Fall ist es der Stadtpalast die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Mysore. F/-/- (35km, ca. 1 Std. pro Weg)

Tag 19: Mysore – Hassan
Auf unserem Weg nach Hassan besuchen wir das 50 km entfernt liegende Sravananbelgola, eine der bedeutendsten Jain - Stätten des Landes. Glaubt man der Legende, soll der Heilige Bhadrabahu im 6.Jhd. v.Chr. zusammen mit seinen 2.000 Anhängern auf der Flucht vor einer Dürre gewesen sein. Am Ende seiner Kräfte entschloss er sich zum Rückzug auf den Chandragiri - Hügel, wo er sich durch bewusstes Fasten zu Tode hungerte. Die zwei Jahrtausende zurückreichende spirituelle Bedeutung des Ortes hat viele Herrscher zum Bau heiliger Stätten veranlasst, u.a. die riesige Gomateshvara - Statue, dem berühmtesten Bauwerk von Sravanabelgola. Nachdem man seine Schuhe am Eingang abgegeben hat, sind mehr als 600 in den harten Granitfels gehauene Stufen zu erklimmen, bis man vor den gewaltigen Ausmaßen der Kolossal-Statue des Gomateshvara steht. Während des etwa 30minütigen Aufstieges kann man immer wieder die schönen Ausblicke auf den Ort und seine Umgebung genießen. F/-/- (120 km, ca. 3-4 Std.)

Tag 20: Hassan – Halebid – Belur – Hassan
Ein weiterer Tag steht uns für einen Tagesausflug nach Halebid und Belur zur Verfügung. Heute ist Halebid selbst nur ein unscheinbares Dorf, das gerade einmal aus einigen wenigen Straßenzügen besteht. Vom 12. bis 14. Jh. noch war es dagegen die Hauptstadt des mächtigen Hoysala-Reiches. Gegründet von König Vishnuvardhana wurden in der Stadt im Laufe von 200 Jahren von ihm und seinen Nachfolgern eine Reihe von beeindruckenden Tempeln errichtet. Das gesamte Tempelareal liegt in einer abgezäunten, weitläufigen Parkanlage und gewährt eine angenehme Ruhe für die Besichtigung der Kleinode.
Nur 16 km südwestlich von Halebid liegt ein weiteres Prachtstück der Hoysala-Architektur, der Chennakesh-vara-Tempel von Belur. König Vishnuvardhana ließ ihn errichten, nachdem er seinen ursprünglichen Jain-Glauben ablegte und zum Vishnuismus konvertierte. Gleichzeitig erinnert der Tempel an den Sieg über die Chola Dynastie. F/-/- (92 km, ca. 3-4 Std.)

Tag 21: Hassan – Bangalore
Durch die Ebenen Karnatakas fahren wir von Hassan nach Bangalore. Eine kurze Besichtigungstour durch die Stadt gibt einen kleinen Eindruck von der neuen „Boomtown“ in Indien. Die Stadt ist inzwischen so etwas wie ein Medienstar, denn über keine Stadt wurde in den letzten Jahren häufig berichtet. Hintergrund ist der rasante Aufstieg zum „Zentrum des indischen Silicon Valley“, wie die Region um Bangalore wegen der hier ansässigen Computer-Industrie auch genannt wird. Tatsächlich symbolisiert die sechstgrößte Stadt Indiens wie keine andere Metropole des Landes die rasante Entwicklung vom Agrarstaat zur Hightech-Society.
Wir spazieren durch den schön angelegten Lalbagh Garten, den 96 Hektar großen botanischen Garten im Süden der Stadt.
Außerdem besuchen wir den Sommerpalast des Tipu Sultan und den quirligen Krishnarajendra Markt. F/-/- (190 km, ca. 4-5 Std.)

Tag 22: Bangalore – Deutschland
Je nach Flugzeit Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Durch die Zeitverschiebung kommen wir noch am gleichen Tag in Deutschland an. -/-/-

Verlängerungsmöglichkeiten:
mit umfangreichem Indien-Baustein-Programm, z.B. am Traumstrand in Kerala oder Tamil Nadu, Baumhaus-Aufenthalt im Green Magic Nature Resort, nach Karnataka, Goa oder Bombay. Näheres finden Sie auf unserer Website.

Individual- und Privatreisen:
Neben den festen Gruppenreiseterminen bieten wir diese Reise auch ab 2 Teilnehmern zum individuellen Wunschtermin an; gerne stellen wir Ihnen auch Ihre Wunschreise mit einem geänderten Reiseverlauf zusammen.

 

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Reisecode: IND007B

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+49(0)2261-501 99 0


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Termine und Preise

von bis Preis in
EUR
12.11.16 03.12.16 2.555,-
11.02.17 04.03.17 2.555,-
21.10.17 11.11.17 2.630,-
18.11.17 09.12.17 2.630,-
10.02.18 03.03.18 2.630,-

Leistungen

  • Linienflug (Economy)
  • Steuern und Gebühren
  • alle Fahrten im privaten, klimatisierten Fahrzeug
  • Bahnfahrt
  • Bootsfahrt
  • 19 ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ
  • 1 ÜN auf einem Hausboot
  • Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
  • örtl. deutschsprachige Reiseleitung (Tour A)
  • örtl. wechselnde deutschsprachige Reiseleitung (Tour B)
  • Mahlzeiten: 19x F, 1x M, 1xA
  • AuD-Infomaterial
  • Reiseführer

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visa-Gebühr Indien, z. Zt. 50,- € zzgl. Konsulatzuschläge in Höhe von ca. 15,- €

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 6
  • Max. Teilnehmerzahl: 12

Programmhinweise

  • Einzelzimmerzuschlag = 555,- €
  • Rail & Fly auf Anfrage
  • Touren-Charakter: Kultur- und Erlebnisreise mit fantastischen Landschaftseindrücken und Naturerlebnissen. Eine gute Mischung aus Kultur, Natur, Aktivitäten und Relaxen.
  • Aktivreise - Neben kulturellen Erlebnissen bieten unsere Aktivreisen eine Mischung aus leichteren Tages- und Halbtageswanderungen, Rad- und Bootstouren. In einigen Ländern besteht auch die Möglichkeit zu Reitausflügen per Pferd oder Kamel.
  • Kultur- und Erlebnisreisen vermitteln uns intensive Eindrücke von der Geschichte, den Menschen und der Lebensart des jeweiligen Reiselandes. Eine Mischung aus Besichtigungen, Stöbern auf quirligen und bunten Basaren und Begegnungen mit Menschen am Wegesrand lassen uns eintauchen in oftmals exotische Kulturen.
  • Tierbeobachtungen und Naturerlebnisse bereichern unsere Reiseeindrücke, oftmals in Verbindung mit Safaris in den Nationalparks.

Generelle Hinweise

  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit für Auf und Davon Reisen:
    30 Tage vor Reisebeginn bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl

Individual- und Privatreisen:

  • Neben den oben angegebenen festen Gruppenreiseterminen bieten wir diese Reise auch ab 2 Teilnehmern zum individuellen Wunschtermin an; gerne stellen wir Ihnen auch Ihre Wunschreise mit einem geänderten Reiseverlauf zusammen.