Zauberhafter Süden - Tamil Nadu, Kerala und Karnataka - 22 Tage

Reisebild aus der Galerie
• Tempelstädte der tamilischen Hochkultur in Südindien
• Hausbootfahrt in den Backwaters mit 1 Übernachtung
• grandiose Berglandschaften der Western-Ghats
• Relaxen an Traumstränden im Süden von Indien
• Naturerlebnis im Periyar Nationalpark
• Elefanten hautnah erleben

Eine Bilderbuchreise durch das tropische Südindien mit seinen schönen Landschaften und einzigartigen Tempelstädten. Hier, wo Indien noch am „indischsten“ ist, haben Moslems und Moguln-Herrscher des Nordens nie wirklich Einfluss gewinnen können. Auch die britische Kolonialherrschaft hat hier weit weniger Spuren hinterlassen. Eine Reise durch Tamil Nadu ist immer auch eine Reise auf den Spuren der tamilischen Hochkultur und durch die vielfältige Landschaft von God’s Own Country - Kerala. Herrliche Berglandschaften, endlose Teeplantagen, pittoreske Hillstations, artenreiche Tierschutzgebiete und die „Backwaters“ erwarten den begeisterten Reisenden ebenso wie endlose, palmengesäumte Traumstrände am Arabischen Meer.

Geplanter Tourenverlauf:

1.- 2. Tag: Deutschland - Madras - Mahabalipuram
Gleich nach unserer Ankunft am 2. Tag fahren wir zu unserem schönen Strandhotel in Mahabalipuram. Der Rest des Tages steht uns nach der langen Anreise zum Entspannen im Resort direkt am Meer zur freien Verfügung. Wir genießen die warmen Wogen der See bei einem Strandspa-ziergang oder lassen einfach die Seele ein wenig baumeln, um in Ruhe anzukommen.

3. Tag: Ausflug nach Kanchipuram
Auf einem Ausflug erkunden wir das ca. 60 km entfernte Kanchipuram, eine der sieben heiligsten Stätten in Indien – im übrigen die einzige im Süden des Subkontinents. Seine Blütezeit erlebte die Stadt im 7. und 8. Jh. als die Dynastie der Pallavas von hier ihr mächtiges Reich regierte. Die Mehrzahl der über 100 Tempel stammt aus dieser Zeit. Doch auch unter den späteren Dynastien der Cholas, Pandyas und der Vijayanagar - Könige riss die Bautätigkeit nicht ab.
Neben seiner religiösen Bedeutung ist Kanchi, wie die Inder den Ort kurz nennen, im ganzen Land als Zent-rum der Seidenverarbeitung bekannt. Die hier verarbeitete Seide genießt einen ausgezeichneten Ruf.
Von den insgesamt über 100 Tempeln – von denen wir selbstverständlich nur einige wenige bzw. die wich-tigsten besuchen können – gilt der Kailashanatha Tempel als der bedeutendste. Das Shiva-Heiligtum wur-de Anfang des 8. Jhd. vom Pallava- Herrscher Narasimharvan in Auftrag gegeben. Seine bauhistorische Be-deutung besteht u.a. darin, daß er die ursprüngliche Anlage eines früheren Shiva-Heiligtums unversehrt be-wahrte. Aufgrund der hohen Qualität der Skulpturen stellt er eines der vollkommensten Beispiele der südin-dischen Hindu-Architektur dar.
Verglichen mit dem Kailashanatha herrscht in und um den Ekambareshvara-Tempel eine sowohl von reli-giöser Inbrunst als auch von unverblümter Geschäftemacherei geprägte Atmosphäre. Der mit einer Gesamt-fläche von 9 ha mit Abstand größte Tempel von Kanchipuram ist bereits von weitem an seinem alles überra-genden, 57 m hohen, zehnstöckigen Gopuram im Süden zu erkennen. Im Inneren des von einer hohen Mauer umschlossenen Tempelkomplexes stößt man zunächst auf die „Tausend-Säulen-Halle“, wichtiger Be-standteil fast aller größeren südindischen Tempel. Tatsächlich handelt es sich um 540 schön verzierte Pfei-ler zwischen denen sich Pilger ausruhen, ein Schwätzchen halten und ihren mitgebrachten Proviant verzeh-ren. Eingerahmt wird die Halle von einem großen Wasserbecken im Norden und dem Haupttempel.
Nach der Rückkehr aus Kanchipuram erkunden wir Mahabalipuram. Die kleine Stadt liegt direkt am Golf von Bengalen am kilometerlangen Sandstrand und ist deshalb heute ein beliebter Ferienort – bei indischen wie auch bei ausländischen Besuchern. In früheren Zeiten war es eine sehr bedeutende Hafenstadt, wo-durch es die Stadt zu einigem Wohlstand brachte. Dadurch entstanden hier eine Vielzahl von Tempeln, Kult-höhlen und Flachreliefs, die 1984 zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
Wegen seiner Lage direkt am Strand gehört der Shore-Tempel besonders morgens und am Spätnachmittag zu den beliebtesten Fotomotiven.
Das berühmte Felsenrelief fasziniert durch seinen einzigartigen Reichtum an Szenen. Bis heute streiten sich die Gelehrten über deren Bedeutung. Geht man vom Wandrelief Richtung Süden, gelangt man zu einer Reihe von in den Fels gehauen Höhlentempeln, deren Wände mit sehr schönen Reliefs verziert sind
Die Tempelgruppe der fünf Rathas stammt aus dem 7. Jhd. und wurde seinerzeit aus einem einzigen rie-sengroßen Granitfelsen herausgehauen.
Die Leuchttürme von Mahabalipuram sind ein idealer Ort, um die schöne Landschaft im Umkreis von erhöh-ter Warte aus zu betrachten. Insbesondere vom New-Lighthouse bietet sich ein weiter Blick zum Shore-Tempel im Osten und über die von Granitfelsen und Reisterrassen geprägte Ebene im Süden und Westen. F/-/- (60 km, ca. 2 Std.)

4. Tag: Mahabalipuram - Kumbakonam
Heute führt uns unser Weg nach Kumbakonam, ebenfalls bekannt für seine wunderbaren Tempel. Eine in-dische Legende erzählt, warum es in der Umgebung von Kumbakonam besonders viele Tempelanlagen gibt: Der Ort liegt direkt an der Mündung der Flüsse Chauvery und Arasalar. Hier landete der äußerst wertvolle Nektartopf mit dem Trunk der Unsterblichkeit. Eine Flutwelle hatte ihn von seinem ursprünglichen Platz, dem heiligen Berg Meru im Himalaya, fortgeschwemmt. Shiva zerstörte das Gefäß mit seinem Pfeil und der Trunk der Unsterblichkeit ergoss sich über Kumbakonam. F/-/- (250 km, ca. 5-6 Std.)

5. Tag: Kumbakonam – Tanjore - Kumbakonam
Auf einem Tagesausflug durch das ländliche Indien erkunden wir die Stadt Tanjore.
Wir besuchen den beeindruckenden und stimmungsvollen Brihadeshvara-Tempel und den gewaltige Pa-last der Nayaks. Nach ausführlicher Besichtigung fahren wir zurück nach Kumbakonam und genießen den Nachmittag zur freien Verfügung. F/-/- (42 km, ca. 1 Std. pro Weg)

6. Tag: Kumbakonam – Trichy – Madurai
Eine kurze Fahrt bringt uns nach Tiruchirapalli, das von den Indern kurz Trichy genannt wird. Beeindruckend erhebt sich die große Festungsanlage (Rock Fort) auf einem 84 m hohen Felsen über der Stadt. Von hier oben haben wir einen prächtigen Ausblick. Nach Norden über den Chauvery-Fluß sieht man bereits die Tempeltürme von Srirangam, die unser nächstes Ziel sind.
Die Tempelanlnge von Sri Ranganathaswamy ist eines der bedeutendsten Vishnu - Heiligtümer und schon seit dem 10. Jhd. eine berühmte Pilgerstätte. Ab dem 13. Jhd. entwickelte sich aus dem ursprünglichen von den Pandyas erbauten Haupttempel über die Jahrhunderte durch die Anbauten der verschiedenen Dynas-tien das heute größte Vishnu - Heiligtum im Süden Indiens. Die Gesamtfläche dieser klassischen Tempel-stadt beträgt fast einen Quadratkilometer. Der recht unscheinbare Haupttempel im Zentrum wird von sieben Mauerringen umschlossen, die von 21 prächtigen Tortürmen unterbrochen werden. Sie bilden das bereits von weitem sichtbare, eigentliche Wahrzeichen Srirangams. Wollte doch jeder Herrscher seinen Vorgänger mit der Errichtung immer größerer Türme übertrumpfen. Dass dieser Größenwahnsinn bis in die jüngste Vergangenheit reicht, belegt auf höchst eindrucksvolle Weise der 73 m hohen Haupteingang im Süden. Der sich über 20 Stockwerke nach oben verjüngende Repräsentationsbau wurde erst 1982 fertig gestellt.
Anschließend erkunden wir den „chinesischen Basar“ und ergattern mit etwas Geschick das ein oder andere günstige Souvenir bevor die Fahrt gen Madurai weiter geht. F/-/- (240 km, ca. 5-6 Std.)

7. Tag: Madurai
Madurai wird häufig auch als „heimliche Hauptstadt des Südens“ bezeichnet. Im Gegensatz zu vielen ande-ren Städten Indiens, die abgesehen von einem Tempel kaum Sehenswertes zu bieten haben, ist Madurai ein Ort zum Verweilen. Neben der hervorragenden touristischen Infrastruktur mit zahlreichen Hotels, guten Re-staurants und besten Einkaufsmöglichkeiten bietet die Stadt mit ihrem pulsierenden Leben rund um den Sri – Meenakshi - Tempel im Zentrum eine einzigartige Atmosphäre aus Geschäftigkeit und Religiosität. Der Bereich um den Tempel ist von frühmorgens bis spätabends erfüllt von geschäftiger Vitalität. Für die Erkun-dung dieser gewaltigen Tempelstadt haben wir viel Zeit eingeplant. Neben den 12 Gopurams, Schreinen, Hallen, Skulpturen und Wandgemälden beeindruckt vor allem das bunte Treiben in der täglich von mehr als 10.000 Menschen besuchten Tempelstadt. Der Tempel, in denen Shiva und Meenakshi verehrt werden, liegt zusammen mit weiteren Nebentempeln und Schreinen innerhalb eines umfriedeten Rechtecks, das 254 x 237 m misst. Der hohe, im Stil einer Festungsmauer gestaltete Außenwall wird von vier Tortürmen unterbro-chen – einem in jeder Himmelsrichtung, die das Wahrzeichen von Madurai sind.
Ein Erlebnis ganz besonderer Art ist der sich zwischen N. Chitrai Street und Avani Moola Street erstrecken-de Obst- und Gemüsemarkt. In den verwinkelten Gassen unmittelbar nördlich des Tempels scheint die Zeit in den letzten Jahrhunderten stehen geblieben zu sein. Stundenlang könnte man an den Holzständen vor-beibummeln, die unter der Last der Früchte fast zusammenbrechen und die Einheimischen beim Handeln beobachten.
Am Abend Besuchen wir erneut den Meenakshi Tempel zur feierlichen Schließungs- -Zeremonie. F/-/-

8. Tag: Madurai – Periyar/Kumili
Eine recht kurze Fahrt – gerade einmal 140 km – führen uns in Richtung Süden durch die endlosen Wälder der Cardamom - Berge bis zum Periyar Wildlife Sanctuary. Auf einem geführten Spaziergang mit einem Mitarbeiter des Forest Departments in den Nationalpark erkunden wir die Umgebung des Sees auf den Spuren der wilden Elefanten.
Das Wildschutzgebiet ist mit ca. 800 Quadratkilometern einer der größten und schönsten Nationalparks in Indien. Etwa 40 % des Schutzgebietes sind von üppigem Shola-Wald be-deckt und weitere 40 % mit feuchtem tropischem Laubwald bewachsen. Die restliche Fläche besteht aus Grasland und dem weit verzweigten Stausee. Mit etwas Glück lassen sich hier einige der etwa 1.000 wilden Elefanten erspähen, die im Park leben. Auch Sambarhirsche, Wildschweine, Muntjaks, Lippenbären, Leoparden und ca. 50 Tiger gehören neben vielen Vogelarten zu den Bewohnern des Schutzgebietes. Nach unserem Spaziergang erleben wir den Dschungel noch aus einer etwas anderen Perspektive – vom Rücken eines Elefanten!
Nach bestandenem Abenteuer besuchen wir eine Gewürzplantage und gewinnen einen klei-nen Einblick in die unglaublich reich gesegnete Natur, die das Land mit einer Vielzahl an Gewürzen und Früchten beschenkt. F/-/- (198 km, ca. 4 Std.)

9. Tag: Periyar – Munnar
hinauf in die Western Ghats, die bis über 2.000 m hoch aufragen und immer wieder phantastische Blicke zu-rück auf die Ebene Tamil Nadus bieten. Schließlich erreichen wir den Pass und gelangen über die Wetter-scheide nach Kerala – God’s Own Country. Innerhalb weniger Kilometer ändert sich die Vegetation und wird überaus üppig in dem hier herrschenden tropischen Klima. Unsere Fahrt führt vorbei an endlos scheinenden Teeplantagen bis nach Munnar, das mitten in der beeindruckenden Berglandschaft auf 1.600 m liegt. Umge-ben von Teeplantagen und überragt von den höchsten Bergen Südindiens liegt das kleine Städtchen auf ei-ner Höhe von 1.524 m. Die landschaftlich reizvolle Anfahrt, die frische Luft sowie einige Kolonialbauten ha-ben diesen alten Kurort aus der Zeit des Raj zu einem beliebten Ausflugsziel betuchter Inder werden lassen. Wir besuchen das hiesige Tee – Museum und erfahren auf einem Spaziergang über eine Teeplantage wie das köstliche Getränk hergestellt wird. Am Abend besuchen wir den örtlichen Markt von Munnar. F/-/- (130 km, ca. 3 Std.)

10. Tag: Munnar - Backwaters
Am Morgen fahren wir in Richtung Backwaters. Allein die landschaftliche Vielfalt und die verschiedenen Ve-getationszonen von den Bergen hinunter in das Küstentiefland machen die Fahrt zu einem echten Erlebnis.
Die Backwaters sind ein weit verzweigtes Netz von malerischen Lagunen, Seen und flachem Schwemm-land, dass sich zwischen Kollam im Süden, Cochin im Norden und Kottayam im Osten erstreckt. Vernetzt sind die verschiedenen Seen durch künstliche Kanäle, die von den Einheimischen schon seit vielen Jahr-hunderten als wichtige Verkehrsadern dienen. Eine Fahrt durch diese Märchenwelt ist wie eine Zeitreise in das seit Jahrhunderten von tropischem Überfluss sowie der Leichtigkeit und Harmonie geprägten Leben Ke-ralas. Friedlich gleiten wir vorbei am satten Grün der Reisterassen, an dicht bewachsenen Ufern und Kokos-palmen, deren Wipfel sich manchmal in der Mitte des Wasserweges berühren. Es bietet sich immer wieder Gelegenheit, ein kleines Dorf zu besuchen, die bunten Häuser der Fischer und Bauern, die farbenprächtigen Hindu-Tempel oder die bizarr bunten Kirchen der indischen Christen zu bewundern. F/M/A (160km, 3,3 Std.)

11.Tag: Backwaters - Cochin
Am späten Morgen verlassen wir die Idylle der Backwaters und unser Hausboot. Nur eine kurze Fahrt bringt uns heute nach Cochin, eine der größten Städte Keralas – das geschäftige indische Leben hat uns wieder. Es gibt viel zu sehen in dieser interessanten Stadt und deshalb wollen wir keine Zeit versäumen und die Stadt erkunden.
Äußerst reizvoll, auf mehreren Inseln und Landzungen direkt am arabischen Meer, liegt Cochin. Eine der größten Hafenanlagen Indiens und eine entwickelte Industrie machen die Stadt zum bedeutendsten Wirtschaftszentrum Keralas. Hier, in der vielleicht typischsten Stadt Keralas, trifft man auf die vielfältigen Spuren fremder Völker, die in der Geschichte des Landes eine Rolle gespielt haben. Fort Cochin und Mattancherry, die chinesischen Fangnetze, Relikte chinesischer Siedler, die noch heute von den Fischern benutzt werden, der von Portugiesen errichtete Dutch Palace und die jüdische Synagoge bieten interessante Ausflugsmöglichkeiten. Am Abend besuchen wir eine der traditionellen Aufführungen des Kathakali-Tanzes. Auf unserer „Country and Craft Cruise“ erkunden wir noch einmal die Backwaters. Mit kleinen Booten besuchen wir ein typisches Dorf, wo wir einen Einblick gewinnen in das örtliche Leben und Handwerk. F/-/- (60 km, 1,5 Std.)

12.Tag: Cochin – Kumbalangi - Cochin
Auf einen kleinen Ausflug mit dem Boot in das Hinterland erkunden wir das Dorf Kumbalangi und lernen den Alltag der Dorfbewohner kennen.
Nach einem interessanten Aufenthalt fahren wir zurück nach Cochin wo wir den Nachmittag zur freien Verfügung genießen können. Alternativ können Sie bei einem Kochkurs die Geheimnisse der indischen Küche kennen lernen (bitte bei Buchung angeben, Kosten auf Anfrage). F/-/-

13. Tag: Cochin - Cherai Beach
Etwa 40 km südlich von Cochin treffen wir am Cherai Beach wieder auf das Arabische Meer. Inmitten von endlosen Palmenhainen und zwischen idyllischen Fischerdörfern weitab vom Massentourismus liegt direkt am feinen Sandstrand unser Strandhotel.
Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung am Strand. F/-/- (40 km, 1 Std.)

14. Tag: Cherai Beach
Der ganze Tag steht uns zur freien Verfügung um am wunderschönen Strand zu entspannen. F/-/-

15. Tag: Cherai Beach - Ooty
Noch einmal geht es hinauf in die Berge. Die alte, von den Engländern erbaute Hillstation liegt auf über 2.000 m inmitten herrlicher Wälder und Teeplantagen.
Das auf 2.286 m Höhe gelegene Ooty, wie der Ort heute kurz genannt wird, war seinerzeit bei den Briten ein sehr beliebter Erholungsort aufgrund des angenehmen Klimas und der damit verbundenen Vegetation, die sehr an ein mitteleuropäisches Bergdorf erinnern.
Nach unserer Ankunft haben wir den Rest des Tages zur freien Verfügung in dem malerischen Ort. F/-/- (253 km, ca. 6 Std.)

16. Tag: Ooty
Heute erkunden wir das schöne Örtchen Ooty. Zeugnis der kolonialen Vergangenheit geben die schön angelegten britischen Gärten, die Pferderennbahn, der Golfplatz, diverse Kolonialhotels sowie mehrere Kirchen und Friedhöfe. Heute ist Ooty auch bei der indischen Bevölkerung ein beliebter Ferienort. Besonders in der heißen Jahreszeit zwischen April und Juni versucht man hier der Hitze und Schwüle der Ebene zu entfliehen. F/-/-

17. Tag: Ooty - Connor (Schmalspurbahn) - Mysore
Heute bringt uns die legendäre Schmalspurbahn, die Nilgiri Blue Mountain Railway in Schwindel erregenden Haarnadelkurven nach Coonor (vorbehaltlich des Betriebes der Bahn; leider ist es in der letzten Zeit immer wieder vorgekommen, dass die normalerweise regelmäßig stattfindenden Fahrten abgesetzt werden, sodass dann alternativ die Fahrt mit dem PKW erfolgt).
Auf der Fahrt nach Mysore streifen wir den Bandipur Nationalpark und mit ein bisschen Glück kreuzen wilde Elefanten unseren Weg. Breite Baum bestandene Alleen, hübsche Parkanlagen, ein märchenhafter Mahara-ja-Palast, ein farbenprächtiger Markt, viele kleine Geschäfte und eine gelassene heitere Atmosphäre machen Mysore zu einer der angenehmsten Städte Südindiens. Ein Ausflug bringt uns zum Keshvara-Tempel von Somnatpur, einem der schönsten Tempel der Hoysala-Epoche.
Der 4 km südöstlich des Zentrums gelegene Chamudi Hill ist einer der meist besuchtesten Orte in Mysore. Über eine 13 km lange, windungsreiche Straße erreicht man den Gipfel, der gekrönt ist von dem sehr schönen Sri-Chamundeshvari-Tempel. Mindestens ebenso beeindruckend ist jedoch die phantastische Aussicht von hier oben auf die Stadt und die Umgebung.
Der Devaraja-Markt ist der farbenprächtigste Markt Südindiens, liegt mitten in der Stadt und ist ein absolu-tes Muss! Vor allem die Obst- und Gemüsestände scheinen sich unter der Last des Angebotes zu biegen. Die einzigartige Fülle an farbenprächtigen Eindrücken lässt den Finger des Fotografen ständig am Auslöser. Sehr schön ist der Besuch des Bazars am frühen Morgen oder am Abend, wenn die Stände stimmungsvoll von Kerosinlampen erhellt werden. F/-/- (126 km, 3 Std.)

18. Tag: Mysore - Somnathpur - Mysore
35 km östlich von Mysore besuchen wir den Keshvara Tempel in Somnatpur. Er gilt als eines der schönsten Beispiele der Hoysala-Architektur. Für den kunsthistorisch Interessierten ist dies ein unbeschreibliches Kleinod. 1268 stiftete ein Minister des damaligen Hoysala-Königs diesen Tempel, der den Höhepunkt des künstlerischen Schaffens bildet. Am beeindruckendsten sind die Steinmetzarbeiten, die den Tempel über und über bedecken. Ähnlich wie in Halebid schmückt diese Steinmetzdekoration nahezu jeden Zentimeter und bildet ein unbeschreibliches Gesamtkunstwerk. Das nur selten von Touristen besuchte Heiligtum steht in einer unberührten Landschaft, die interessante Einblicke in das südindische Dorfleben ermöglicht.
Am Nachmittag erkunden wir nochmals Mysore. Der Realität gewordene Traum aus 1001 Nacht, Sinnbild für die Verschwendungssucht des Maharajas oder geschmackloses Monstrum – bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! Auf jeden Fall ist es der Stadtpalast die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Mysore und gleich-zeitig eines der ungewöhnlichsten Gebäude im Süden Indiens. Der Bau wurde 1912 vollendet und ver-schlang die damals sagenhafte Summe von 4,2 Millionen Rupees. Nach einem 1998 ergangenem Gerichts-urteil gilt die Landesregierung von Karnataka als offizieller Besitzer. Hiergegen hat jedoch die Fürstenfamilie, die noch heute einen Teil des Palastes bewohnt, Berufung eingelegt. F/-/- (35km, ca. 50 Min.)

19. Tag: Mysore - Hassan
Auf unserem Weg nach Hassan besuchen wir das 50 km südöstlich liegende Sravanabelgola, eine der be-deutendsten Jain - Stätten des Landes. Glaubt man der Legende, soll der Heilige Bhadrabahu im 6. Jh. v.Chr. zusammen mit seinen 2.000 Anhängern auf der Flucht vor einer Dürre gewesen sein. Am Ende seiner Kräfte entschloss er sich zum Rückzug auf den Chandragiri - Hügel, wo er sich durch bewusstes Fasten zu Tode hungerte. Die zwei Jahrtausende zurückreichende spirituelle Bedeutung des Ortes hat viele Herrscher zum Bau heiliger Stätten veranlasst, u.a. die riesige Gomateshvara - Statue, dem berühmtesten Bauwerk von Sravanabelgola. Nachdem man seine Schuhe am Eingang abgegeben hat, sind 620 in den harten Gra-nitfels gehauene Stufen zu erklimmen, bis man vor den gewaltigen Ausmaßen der Kolossal-Statue des Go-mateshvara steht. Während des etwa 30minütigen Aufstieges kann man immer wieder die schönen Ausbli-cke auf den Ort und seine Umgebung genießen. F/-/- (120 km, ca. 2,5 Std.)

20. Tag: Hassan - Halebid - Belur - Hassan
Ein weiterer Tag steht uns für einen Tagesausflug nach Halebid und Belur zur Verfügung. Heute ist Halebid selbst nur ein unscheinbares Dorf, das gerade einmal aus einigen wenigen Straßenzügen besteht. Vom 12. bis 14. Jh. noch war es dagegen die Hauptstadt des mächtigen Hoysala-Reiches. Gegründet von König Vishnuvardhana wurden in der Stadt im Laufe von 200 Jahren von ihm und seinen Nachfolgern eine Reihe von beeindruckenden Tempeln errichtet. Das gesamte Tempelareal liegt in einer abgezäunten, weitläufigen Parkanlage und gewährt eine angenehme Ruhe für die Besichtigung der Kleinode.
Nur 16 km südwestlich von Halebid liegt ein weiteres Prachtstück der Hoysala-Architektur, der Chennakesh-vara-Tempel von Belur. König Vishnuvardhana ließ ihn errichten, nachdem er seinen ursprünglichen Jain-Glauben ablegte und zum Vishnuismus konvertierte. Gleichzeitig erinnert der Tempel an den Sieg über die Chola Dynastie. F/-/- (92 km, ca. 2,5 Std.)

21. Tag: Hassan - Bangalore
Durch die Ebenen Karnatakas fahren wir von Hassan nach Bangalore. Eine kurze Besichtigungstour durch die Stadt gibt einen kleinen Eindruck von der neuen „Boomtown“ in Indien. Die Stadt ist inzwischen so etwas wie ein Medienstar, denn über keine Stadt wurde in den letzten Jahren häufig berichtet. Hintergrund ist der rasante Aufstieg zum „Zentrum des indischen Silicon Valley“, wie die Region um Bangalore wegen der hier ansässigen Computer-Industrie auch genannt wird. Tatsächlich symbolisiert die sechstgrößte Stadt Indiens wie keine andere Metropole des Landes die rasante Entwicklung vom Agrarstaat zur Hightech-Society.
Wir spazieren durch den schön angelegten Lalbagh Garten, den 96 Hektar großen botanischen Garten im Süden der Stadt.
Außerdem besuchen wir den Sommerpalast des Tipu Sultan, den Bangalore Palace und den quirligen Krishnarajendra Markt. F/-/- (187 km, ca. 4-4,5 Std.)

22. Tag: Rückflug nach Deutschland
Im Laufe des Tages geht es zum Flughafen. Durch die Zeitverschiebung kommen wir noch am gleichen Tag in Deutschland an. F/-/-

Verlängerungsmöglichkeiten:
mit umfangreichem Indien-Baustein-Programm, z.B. am Traumstrand in Kerala oder Tamil Nadu, Baumhaus-Aufenthalt im Green Magic Nature Resort, nach Karnataka, Goa oder Bombay. Näheres finden Sie auf unserer Website.

Individual- und Privatreisen:
Neben den festen Gruppenreiseterminen bieten wir diese Reise auch ab 2 Teilnehmern zum individuellen Wunschtermin an; gerne stellen wir Ihnen auch Ihre Wunschreise mit einem geänderten Reiseverlauf zusammen.



 

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Reisecode: IND007B

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+49(0)2261-501 99 0


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Termine und Preise

von bis Preis in
EUR
08.10.16 29.10.16 3.065,-
12.11.16 03.12.16 3.065,-
11.02.17 04.03.17 2.575,-
englischsprachig geführt

Leistungen

  • Linienflug in der Economy-Klasse (20 kg Freigepäck)
  • alle Flughafengebühren/Steuern in Deutschland
  • Transfers und Transporte im Zielland im klimatisierten Fahrzeug
  • Zugfahrten
  • Bootsfahrten
  • Übernachtungen in ausgewählten Mittelklassehotels entsprechend landesüblichem 2-3-Sterne-Standard im DZ inkl. Frühstück
  • 1 ÜN auf dem Hausboot in den Backwaters in Doppelkabine mit Bad/WC inkl. voller Verpflegung
  • Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
  • begleitender deutschsprachiger örtlicher Führer
  • Auf und Davon-Informationsmaterial
  • Reiseführer

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visa-Gebühr Indien, z. Zt. 50,- € zzgl. Konsulatzuschläge in Höhe von ca. 15,- €

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 6
  • Max. Teilnehmerzahl: 12

Programmhinweise

  • Einzelzimmerzuschlag = 745,- Euro
  • Touren-Charakter: Kultur- und Erlebnisreise mit fantastischen Landschaftseindrücken und Naturerlebnissen. Eine gute Mischung aus Kultur, Natur, Aktivitäten und Relaxen.
  • Aktivreise - Neben kulturellen Erlebnissen bieten unsere Aktivreisen eine Mischung aus leichteren Tages- und Halbtageswanderungen, Rad- und Bootstouren. In einigen Ländern besteht auch die Möglichkeit zu Reitausflügen per Pferd oder Kamel.
  • Kultur- und Erlebnisreisen vermitteln uns intensive Eindrücke von der Geschichte, den Menschen und der Lebensart des jeweiligen Reiselandes. Eine Mischung aus Besichtigungen, Stöbern auf quirligen und bunten Basaren und Begegnungen mit Menschen am Wegesrand lassen uns eintauchen in oftmals exotische Kulturen.
  • Tierbeobachtungen und Naturerlebnisse bereichern diese Reise!
  • Rail & Fly auf Anfrage

Generelle Hinweise

  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit für Auf und Davon Reisen:
    28 Tage vor Reisebeginn bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl

Individual- und Privatreisen:

  • Neben den oben angegebenen festen Gruppenreiseterminen bieten wir diese Reise auch ab 2 Teilnehmern zum individuellen Wunschtermin an; gerne stellen wir Ihnen auch Ihre Wunschreise mit einem geänderten Reiseverlauf zusammen.