Laos und Kambodscha auf neuen Wegen - 23 Tage

Reisebild aus der Galerie
• Die Ebene der Tonkrüge
• Luang Prabang - Weltkulturerbe
• der mächtige Mekong - unser ständiger Begleiter
• Erlebnistage auf Khong Island
• Mekong Delphine bei Kratie
• Bootstour auf dem Tonle Sap
• Kambodschas unentdeckter Norden

Laos und Kambodscha: Zwei wunderschöne Länder im Herzen Indochinas, die sich langsam dem Tourismus öffnen. Auf dieser Laos Kambodscha Reise ist der Mekong unser ständiger Begleiter, einer der mächtigsten Ströme Asiens. Wir tauchen ein in das traditionelle Leben und eine vom Buddhismus geprägte Welt. Landschaftliche Schönheit, kulturelle Schätze und herzliche, gastfreundliche Menschen machen einen Besuch in Laos und Kambodscha unvergesslich. Auf neuen Wegen geht es auf Tour B überland direkt von Laos nach Kambodscha. Die Reise gibt uns die Möglichkeit, den bisher wenig besuchten Osten Kambodschas zu erkunden. Schließlich erwartet uns mit den Tempelanlagen von Angkor, die zu den Juwelen der archäologischen Stätten Asiens gehören, ein weiterer Höhepunkt.

Geplanter Tourenverlauf:

1. Tag: Deutschland - Laos
Flug von Deutschland nach Luang Prabang. (Beachten Sie auch unsere Vorprogramme für Nordthailand & Laos!)

2. Tag: Luang Prabang
Ankunft in Luang Prabang. Die alte Hauptstadt des Lan Xang Königreiches, ist berühmt für ihre historischen Tempelanlagen und ihre herrliche, von Bergen umgebene Lage. 1995 wurde der gesamte Ort zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Nach unserer ANkunft steht der Rest des Tages zur freien Verfügung. -/-/-

3. Tag: Luang Prabang
Ausflug zu den Pak Ou Höhlen und Besichtigungen in Luang Prabang. Durch bezaubernde Berglandschaften trägt uns der Mekong bis zu den berühmten Höhlen von Pak Ou. Tausende Buddhastatuen wurden hier im Laufe der Jahrhunderte von Pilgern aufgestellt. Auf der Rückfahrt nach Luang Prabang machen wir Halt an dem Dorf Ban Xang Hai, welches bekannt wurde durch die Herstellung des bekannten Reisschnaps. Am Nachmittag setzen wir unsere Besichtigungen in Luang Prabang fort mit dem Besuch von Wat Mai, der einst Sitz des Phra Sangkharai (Obermönch des buddhistischen Klerus). Diese Anlage wurde 1821 während der Herrschaft von König Manthatourath erbaut. Der Tempel Wat Wisunalat (Wat Visoun) wurde 1513 während der Regierungszeit von Chao Wisunalat gebaut und ist heute der älteste noch genutzte Tempel in Luang Prabang. Sehenswert ist die Sammlung der hölzernen Buddhafiguren aus dem 15. und 16. Jhd. Die Tempelanlage Wat Xieng Thong wurde 1560 erbaut und befindet sich am Ufer des Mekong. Sie ist die schönste Klosteranlage Luang Prabangs und verdeutlicht den typischen Architekturstil des laotischen Nordens mit alten Reliquien, Kunstgegenständen und Meisterwerken der laotischen Kunst.
Gegen Abend machen wir uns zum Sonnenuntergang auf den Weg zum Tempelberg Wat Phousi. Vom Wat Phousi aus haben wir einen herrlichen Rundblick über Luang Prabang und den Mekong. F/-/-

4. Tag: Luang Prabang
Von Luang Prabang aus geht es am Vormittag auf einem kleinen Ausflug zu den Kuang Si Wasserfällen. Idyllisch mitten im Dschungel gelegen sprudelt das Wasser über Kalksteinfelsen hinab in eine Reihe türkisfarbener Becken, die zum Baden einladen. Die Kuang Si Wasserfälle sind ein perfekter Ort, um ein wenig zu Entspannen und zum Picknicken. Vor der Rückkehr nach Luang Prabang besichtigen wir unterwegs noch ein kleines Dorf. Am Nachmittag setzen wir unsere Besichtigungen in Luang Prabang fort. Das Nationalmuseum wurde als königlicher Palast zwischen 1904 und 1909 erbaut und liegt am Ufer des Mekong. Heute beherbergt das Museum den Thron des Lan Xang Königreiches und viele andere Kunstschätze. Das Museum bietet einen einzigartigen Einblick in die Geschichte von Laos. Weiter geht es mit Wat Street, inkl. Wat Sibounheauang, Wat Si Moungkhoun, Wat Sop und Wat Saen. F/-/- (32 km, ca. 50 Min.)

5. Tag: Luang Prabang - Ponsavanh
Durch laotische Berglandschaften gelangen wir nach Phonsavanh. Unterwegs machen wir Halt in Muang Siu, um uns den zweitältesten Tempel der Provinz anzuschauen und am Nong Tang See, der von Kalksteinen umrundet einen außergewöhnlichen Anblick bietet. F/-/- (290 km, ca. 5-6Std.)

6. Tag: Ponsavanh (Xieng Khuang - Ebene der Tonkrüge)
Heute steht uns ein ganzer Tag für die Besichtigung der Ebene der Tonkrüge zur Verfügung. In weiten Landschaften besuchen wir die teilweise zwischen einem halben und 3 m hohen tönernen Krüge, deren Entstehung und Verwendung bis heute noch nicht gänzlich aufgeklärt ist. Die etwa 200 Jahre alten Gefäße wurden wahrscheinlich als Begräbnisurnen verwendet. Bevor es zurück in unserer Hotel geht, besuchen wir noch die ehemalige Hochburg der königlichen Familien von Xieng Khoun – die Hauptstadt der Tonkrüge Muang Khoun. F/-/-

7. Tag: Phonsavanh - Vang Vieng
Vang Vieng ist ein malerischer Ort in der Provinz Vientiane, der atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Kalksteinberge, Höhlen und Klippen am Nam Song Fluss bietet. Das Dorf nördlich von Vientiane liegt in einem lang gestreckten Tal an einer Biegung des Nam Song Flusses. Das Westufer ist an dieser Stelle durchzogen von Tunneln und großen Höhlen und die Kalksteinklippen bieten einen wunderbaren Anblick.
Wir haben Gelegenheit für eine kleine Wanderung. Unterwegs mach wir Halt an dem Hmong-Dorf Ban Pha Thao. Zu Fuß geht es weiter zu den berühmten Höhlen der Region: Die Höhle Tham Chang war im frühen 19. Jhd. eine Art Schutzbunker für die einheimische Bevölkerung vor marodierenden Chinesen. Tham bedeutet Höhle und Chang heißt soviel wie zuverlässig, treu. Wegen der Form ihrer Stalaktiten wird diese Tham Xang Höhle auch Elefantenhöhle genannt. Sie enthält außerdem einige Buddha-Figuren sowie einen Fußabdruck Buddhas. F/-/- (234 km, ca. 5-6 Std)

8. Tag: Vang Vieng - Vientiane
Die Reise geht in südlicher Richtung durch die malerische Provinz Vientiane bis wir nach etwa drei Stunden Fahrt die charmante, laotische Hauptstadt erreichen. Vientiane (von den Einheimischen ‚Wieng Chan’ ausgesprochen) liegt am Mekong inmitten einer Tiefebene und ist eine aufstrebende Stadt mit vielen sehenswerten Tempelanlagen und Märkten, die zum Bummeln einladen.
Vientiane ist eine Stadt mit ausgeprägtem Charme , vielen schönen Alleen, farbenprächtigen Märkten und interessanten Tempeln. Wir besichtigen einige der Höhepunkte der Stadt.
Pha That Luang wurde zwischen dem 11. und 13. Jhd. n. Chr. erbaut und ist das wichtigste Bauwerk in Laos.
Sie ist sowohl ein Symbol der buddhistischen Religion als auch der Macht Laos. Der frühere königliche Tempel Ho Pha Keo wurde 1565 von König Setthathirat erbaut und ist heute ein Museum, in dem einige der schönsten buddhistischen Skulpturen, die in Laos gefunden wurden, zu sehen sind. Wat Si Saket wurde 1818 von König Anouvong im frühen Bangkok-Stil erbaut. In die inneren Klostermauern sind zahlreiche kleine Nischen eingelassen, in denen mehr als 200 Buddhafiguren aus Silber und Keramik zu sehen sind.
Innerhalb der Tempelanlage Wat Si Muang steht eine Steinstele, die als Stadtsäule den Mittelpunkt von Vientiane verkörpert. Der Tempel als Sitz des Schutzgeistes von Vientiane ist der meist besuchte Tempel der Stadt. Der gewaltige Triumphbogen Patuxai erinnert stark an den Arc de Triumphe in Paris. Am Ende der Thanon Lan Xang gelegen, gelangt man über eine Treppe in den oberen Teil des Monuments, wo sich einem ein guter Rundumblick über Vientiane bietet.
Auf dem täglich geöffneten Markt Talaat Sao wird ein großes Sortiment an Waren von Schmuck über Elektroartikel bis hin zu traditionellen laotischen Stoffen angeboten. F/-/- (154 km, ca. 3 Std.)

9. Tag: Vientiane - Savannakhet
Die Reise geht nach Südosten durch die Provinzen Bolikhamsai und Khammuan. Es geht durch die Hügellandschaft von Zentral-Laos. Die Hänge der Berge fallen in südwestlicher Richtung zum Mekong-Tal hin ab. Hier finden wir hauptsächlich Dörfer der so genannten Tiefland-Laoten.
Die Provinz Savannakhet ist die bevölkerungsreichste Provinz in Laos (670.000 Einwohner, 15% der Gesamtbevölkerung) und ist ein wichtiger Stützpunkt für den Handel zwischen Thailand und Vietnam. Die Bevölkerung besteht aus Tiefland-Laoten, Tai Dam, verschiedenen kleineren Mon-Khmer Gruppen, Vietnamesen und Chinesen.
Unterwegs machen wir Halt und besichtigen Wat Phabat und Wat Phonsan, einen bedeutenden Pilgerort für Tiefland-Laoten. F/-/- (470 km, ca. 7 Std.)

10. Tag: Savannakhet - Tad Lo
Wir haben vormittags Gelegenheit, Savannakhet ausgiebig zu erkunden: Verschiedene Tempel wie etwa Wat Sainyaphum und Wat Lattanalangsi stehen auf dem Programm. Weiterhin sehen wir einen chinesischen Tempel sowie die katholische Kirche St. Theresa. Die Stupa That Ing Hang aus dem 16. Jhd. ist nach Wat Phou der heiligste Ort in Süd-Laos. Außerdem besuchen wir den ‚Singapur-Markt’ Talaat Savanxay.
Die Reise geht weiter nach Süden quer durch die Provinzen Savannakhet und Salavan durch einige Bergdörfer. Diese Provinz hat ungefähr 256.000 Einwohner, von denen die meisten verschiedenen, unbekannten Mon-Kmer-Gruppen angehören, wie z. B. die Ta-oy, Lavai, Katang, Katu und Kado. F/-/- (322 km, ca. 5 Std.)

11. Tag: Tad Lo - Pakse
Wir machen einen Ausflug zum Tad Lo Waserfall. Der Wasserfall ist etwa 15 Meter hoch und bietet eine gute Gelegenheit zum Schwimmen und Relaxen.
Auf der Weiterfahrt nach Pakse haben wir Gelegenheit, das Bolaven Plateau zu besichtigen. Dieses bedeutende Kaffeeanbaugebiet wird vor allem von den Laven bewohnt. Unterwegs besuchen wir verschiedene Minderheitendörfer. Außerdem sehen wir die beiden großen Wasserfälle Tad Yuang und Tad Fane. F/-/- (80 km, ca. 2 Std.)

12. Tag: Pakse - Khong Island
Die Überlandtour geht südlich in die Provinz Champasak am Ostufer des Mekong entlang und führt durch Ban Nongsim, Ban Hangdon und Kheo. 38.000 Menschen bewohnen diesen kleinen Bezirk am Westufer des Mekong. Während der Regenzeit erreicht dieser Abschnitt des Mekong nördlich der kambodschanischen Grenze eine Breite von 14 km (seine größte Ausdehnung!). Während der Trockenzeit schwindet das Wasser des Flusses und hinterlässt tausende Inseln.
Die Ruinen des Wat Phou Champasak aus der Angkor-Periode liegen acht Kilometer südlich der Stadt. Die Tempelanlage der Khmer ist etwa 200 Jahre älter als Angkor und liegt großflächig am Fuße des Phou Pasak. Der Name bedeutet wörtlich ‚Bergtempel’.
Die ältesten Ruinen stammen aus der Zeit des Chenla-Königreiches (6.-8. Jhd.). F/-/- (140 km, ca. 3 Std.)

13. Tag: Khong Island
Die beiden Inseln Don Det und Don Khon südlich der Insel Khong und nahe der kambodschanischen Grenze sind verbunden durch eine alte Eisenbahnbrücke (der Eisenbahnverkehr wurde 1945 eingestellt). Die größere Insel Don Det ist über Laos hinaus bekannt für den Anbau von Kokosnüssen, Bambus und Kapok. Wir besuchen Ban Khon, den Hauptort der Insel Don Khon, mit einigen alten französischen Villen.
Wir fahren weiter nach Taat Somphamit, hier finden sich die Li Phi Wasserfälle: Mehrere Stromschnellen hintereinander am westlichen Ende der Insel Don Khong, durch die sich das Wasser des Mekongarms ergießt. F/-/-

14. Tag: Khong Island - Dong Kralor - Kratie
Unsere Fahrt führt uns zunächst zu den Wasserfällen Khone Phapheng, was wörtlich übersetzt „Getöse des Mekong“ bedeutet. Der zuvor noch gemächlich fließende Mekong, stürzt hier spektakulär auf einer von Felsen unterbrochenen Breite von mehreren Kilometern bis zu 15 Meter in die Tiefe.
Weiter geht es nach Kambodscha. Nach dem Erledigen der Grenzformalitäten in Dong Kalaw fahren wir bis Kra-tie, wo je nach Ankunftszeit noch die Möglichkeit für erste Erkundungen des Ortes besteht.
Die Hauptstadt der Provinz Kratie ist eine kleine am Mekong gelegene Stadt. Rund 14 Kilometer nördlich von Kratie befindet sich der Ausgangspunkt, an dem Boote zu den kleinen Mekonginseln fahren, in deren Umgebung Irrawaddy Delphine leben. Bei einer Bootsfahrt bietet sich uns die Gelegenheit, die Tiere zu beobachten.
Die Irrawaddy Delphine sind etwa 2,5 Meter groß und leben meist in kleinen Gruppen von zwei bis drei Tieren. Durch ihre Ausbuchtung an der Stirn sehen sie dem allerdings viel größeren Beluga-Wal ähnlich. Sie sind eine äußerst bedrohte Tierart dieser südlichen Mekong-Region. Auf dem Rückweg nach Kratie machen wir einen kur-zen Halt am Wat Phnom Sambok, um noch einmal den herrlichen Ausblick auf den Mekong zu genießen. F/-/- (260 km, ca. 5 Std.)

15. Tag: Kratie - Kampong Cham
Am Vormittag erkunden wir die Umgebung von Kratie Stadt und besuchen die Paradies-Insel Koh Trong. Am U-fer liegen die gepflegten Pfahlbauten der Khmer inmitten von exotischen Obstbäumen.
Später geht es dann weiter nach Kampong Cham. Kampong Cham ist eine lebendige Hafenstadt am Mekong-ufer mit einigen schönen Bauten aus der französischen Kolonialzeit. Die Stadt ist mit fast 200.000 Einwohnern nach Phnom Penh die zweitgrößte Stadt am Mekong und hat als Handelszentrum eine hohe Bedeutung für die Region. Der Markt ist der Kern der Stadt – eine große Halle, die tagsüber quirlig und überfüllt ist. In seiner Nähe finden sich zahlreiche schöne Villen aus der französischen Kolonialzeit.
Nach der Besichtigung des Marktes und der Erkundung der Stadt geht es weiter zu den Hügeln Phnom Srei (‚Hügel der Frau’) und Phnom Pros (‚Hügel des Mannes’). Auf dem Phnom Pros steht eine kleine Pagode, hier leben noch einige Mönche und Nonnen.
Wir fahren weiter zum Wat Nokor Bayon, einem modernen Kloster, das innerhalb einer Tempelanlage aus dem 11. Jhd. errichtet wurde. F/-/- (281 km, ca. 5 Std.)

16. Tag: Kampong Cham - Phnom Penh
Diese Tour führt in südliche Richtung entlang des Mekongbeckens und besuchen unterwegs einen örtlichen Spinnenmarkt in Skuon.
Kambodschas Hauptstadt liegt am Zusammenfluss von Mekong, Bassac und Tonle Sap. Sie gilt als die schönste der während der französischen Kolonialzeit in Indochina erbauten Städte. Gegründet wurde sie 1372 von einer reichen Khmerfrau namens Penh. Nachdem sie vier Buddhastatuen in einem auf dem Mekong treibenden Baum gefunden hatte, errichtete sie ein kleines Kloster auf dem Gipfel eines Hügels (= ‚Phnom’).
Königspalast und Silberne Pagode: Der Königspalast wurde auf dem Grund der ehemaligen Zitadelle Bantey Kev (sie stammt aus dem Jahr 1813) erbaut. Einige Bereiche des weitläufigen Königspalastes sind nicht zugäng-lich, da der Palast zugleich die offizielle Residenz von König Norodom Sihamoni ist. Die Silberpagode wird oft auch als Tempel des Smaragd-Buddhas oder Wat Preah Kaeo bezeichnet, wegen einer namensgleichen Statue. Der hölzerne Tempel wurde 1892 original von König Norodom erbaut. Der gesamte Boden im Inneren der Pago-de ist mit mehr als 5.000 silbernen Platten ausgelegt, die zusammen etwa 6 Tonnen wiegen.
Das Nationalmuseum wurde 1920 im Khmerstil erbaut nach den Plänen von George Groslier, einem französi-schen Archäologen und Maler. Ausgestellt werden Werke aus Kunst und Kultur der Khmer aus ganz Kambod-scha. Die Sammlung enthält unter anderen eine wunderschöne Statue des Vishnu aus dem 6. Jhd.
Wir besuchen außerdem den Zentralmarkt der mit seinem Kuppelbau zu einem weiteren Wahrzeichen Phnom Penhs geworden ist. An den dicht gedrängten Ständen werden Schmuck, Stoffe und alle Arten von Souvenirs angeboten. Hier lässt es sich herrlich bummeln und stöbern. F/-/- (92 km, ca. 2,5 Std.)

17. Tag: Phnom Penh
Heute besuchen wir das größte Mahnmal zur Erinnerung an die grauenhaften Massenmorde der Roten Khmer, die hier zwischen 1975 und 1979 10.000-17.000 Menschen, darunter viele Kinder, ermordeten. Eine sehr bedrü-ckende Stimmung herrscht über diesem Stück Kambodschanischer Geschichte, die im nun zum Museum umge-bauten ehemaligen Konzentrationslager Tuol Sleng in Phnom Penh eindrucksvoll aufgearbeitet wird. F/-/-

18. Tag: Phnom Penh - Oudong - Battambang
Auf unserem Weg in die Region Battambang machen wir Halt in der ehemaligen Hauptstadt Kambodschas (1618-1866) Oudong. Der mit zahlreichen, riesigen Stupas und Heiligtümern übersäte Hügel liegt nur 45 km von Phnom Penh entfernt.
Ein kleiner Bootsausflug zum schwimmenden Dorf Kampong Loung am Ufer des Tonle-Sap-Sees rundet den Tag ab, bevor wir Battambang erreichen. F/-/- (300km, ca. 5 Std.)

19. Tag: Battambang - Siem Reap
Die fruchtbaren Böden in der Region rund um Battambang haben der Stadt den Beinamen „Reisschüssel des Landes“ eingebracht. Zunächst erkunden wir das beschauliche Stadtgebiet, das seinen provinziellen Charme bis heute bewahrt hat.
Angekommen in Siem Reap besuchen wir eine Seidenfarm, in der der Besucher den Prozess von der Aufzucht der Seidenraupe, über die Verarbeitung des Kokons, das Herstellen der seidenen Fäden und das Kunsthand-werks des Webens bis zum fertigen Produkt kennen lernt. Gegen Abend fahren wir nach Angkor Wat, um dort den Sonnenuntergang vor dieser spektakulären Kulisse zu genießen. F/-/- (163 km, ca. 3 Std.)

20. Tag: Siem Reap - Angkor
Die Tempelanlagen von Angkor Wat bilden das größte sakrale Bauwerk der Welt. Sie befinden sich etwa sechs Kilometer nördlich von Siem Reap und wurden im 12. Jhd. erbaut und dem hinduistischen Gott Vishnu geweiht. Der Bau dauerte etwa 37 Jahre, viele hundert Elefanten kamen dabei zum Einsatz. Die Tempelstadt durfte nur von Priestern, Beamten und dem König sowie seinen Bediensteten bewohnt werden. Damit lebten hier etwa 20.000 Menschen.
Am Nachmittag geht es dann weiter zu einem Besuch der Tempelanlagen von Preah Khan und Banteay Srei.
Preah Khan: Eingebettet in dichten Dschungel wurde der Tempel von König Jayavarman VII Ende des 12. Jahr-hunderts als Tempel und Klosterschule erbaut. Er erstreckt sich über eine riesige Fläche und ist selbst umringt von einer 700 - 800 m langen Mauer.
Banteay Srei: Verglichen zu Angkor Wat scheint Banteay Srei wie ein Miniaturtempel, dennoch zählt er zu den Juwelen der Khmer Kunst. Erbaut aus rotem Sandstein, weisen die Tempelmauern außergewöhnlich gut erhalte-ne und filigrane Reliefarbeiten auf. Wegen seiner übersichtlichen Größe und den wunderbaren Zeugnissen der Khmer-Kunst ist es ein von uns gern besuchter Tempel. F/-/-

21. Tag: Siem Reap - Angkor
Die Königsstadt Angkor Thom bedeckt eine Fläche von 10 qkm und wurde während der Regie-rungszeit von König Jayavarman VII von 1181 bis 1201 erbaut. Umgeben von einer langen Mauer und einem tie-fen Graben, beinhaltet diese Stadt Angkors die beliebtesten Besichtigungspunkte. F/-/-

22. Tag: Siem Reap - Deutschland
Je nach Abflugzeit steht uns in Siem Reap noch ein wenig Zeit für eigene Entdeckungen zur Verfügung bevor wir zurück fliegen nach Deutschland.

23. Tag: Ankunft in Deutschland

Verlängerungs-Bausteine:
Vorprogramme (z.B. Anreise über Houay Xay per Boot auf dem Mekong nach Luang Prabang, 1 Woche Bergvölker in Nordlaos) oder Verlängerung (Siem Reap/Angkor per Flug) finden Sie auf der folgenden Doppelseite und am Ende des Indochina-Kapitels.

Individual- und Privatreisen:
Neben den festen Gruppenreiseterminen bieten wir diese Reise auch ab 2 Teilnehmern zum individuellen Wunschtermin an; gerne stellen wir Ihnen auch Ihre Wunschreise mit einem geänderten Reiseverlauf zusammen.

 

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Reisecode: LAO001B

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+49(0)2261-501 99 0


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Termine und Preise

von bis Preis in
EUR
08.10.16 30.10.16 3.375,-
05.11.16 27.11.16 3.375,-
11.02.17 05.03.17 3.435,-

Leistungen

  • vermittelter Linienflug in der Economy-Klasse (20 kg Freigepäck)
  • alle Flughafengebühren/Steuern in Deutschland
  • Transfers und Transporte im Zielland im klimatisierten Fahrzeug
  • Bootsfahrten
  • Übernachtungen in Mittelklassehotels entsprechend landesüblichem 3-4-Sterne-Standard im DZ in den größeren Städten inkl. Frühstück
  • ÜN in einfacheren Unterkünften während der Überlandfahrten inkl. Frühstück
  • Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
  • begleitende deutschsprachige örtliche Führer
  • Auf und Davon-Informationsmaterial
  • Reiseführer

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visa-Gebühr Laos, z. Zt. = 50,- €
  • Visa-Gebühr Kambodscha, z. Zt. = 40,- €

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 6
  • Max. Teilnehmerzahl: 15

Programmhinweise

  • Einzelzimmerzuschlag = 495,00,- €
  • Touren-Charakter: Intensive Kultur- und Erlebnisreise ein wenig abseits der üblichen Routen; fast reine Überlandtour ohne “Highlight-Hopping“; Klimafestigkeit und Ausdauer für die Überlandfahrten auf abgelegenen Straßen sind notwendig.
  • Kultur- und Erlebnisreisen vermitteln uns intensive Eindrücke von der Geschichte, den Menschen und der Lebensart des jeweiligen Reiselandes. Eine Mischung aus Besichtigungen, Stöbern auf quirligen und bunten Basaren und Begegnungen mit Menschen am Wegesrand lassen uns eintauchen in oftmals exotische Kulturen.
  • Rail & Fly auf Anfrage

Zusätzliche Leistungen

Preis in €
Option am Abend: Phare Circus Show in Siem Reap 34,-

Generelle Hinweise

  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit für Auf und Davon Reisen:
    28 Tage vor Reisebeginn bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl

Individual- und Privatreisen:

  • Neben den oben angegebenen festen Gruppenreiseterminen bieten wir diese Reise auch ab 2 Teilnehmern zum individuellen Wunschtermin an; gerne stellen wir Ihnen auch Ihre Wunschreise mit einem geänderten Reiseverlauf zusammen.