Südindien - Weihnachts- & Silvesterreise - 15 Tage

Reisebild aus der Galerie
• Tempelstädte der tamilischen Hochkultur
• Hausbootfahrt in den Backwaters mit Übernachtung
• grandiose Berglandschaften der Western-Ghats
• Relaxen an Traumstränden
• Naturerlebnis im Periyar Nationalpark

Eine Bilderbuchreise durch das tropische Südindien mit seinen schönen Landschaften und einzigartigen Tempelstädten! Hier, wo Indien noch am „indischsten“ ist, haben die Moslems und die Moghul - Herrscher des Nordens nie wirklich Einfluss gewinnen können. Auch die britische Kolonialherrschaft hat hier weit weni-ger Spuren hinterlassen. Eine Reise durch Tamil Nadu ist immer auch eine Reise auf den Pfaden der alten tamilischen Hochkultur mit seinen unglaublichen und unvergleichlichen Tempelstädten. In Kerala – God’s Own Country- erwartet uns dagegen ein Kontrastprogramm mit herrlichen Berglandschaften, endlosen Teeplantagen, pittoresken Hillstations, artenreichen Tierschutzgebieten, die „Backwaters“, die man am besten auf einer Hausbootfahrt erkundet und endlose palmengesäumte Traumstrände am arabischen Meer.

Geplanter Tourenverlauf:

Tag 1: Flug von Deutschland nach Madras (Chennai)

Tag 2: Ankunft in Madras - Mahabalipuram
Nach der Ankunft in Madras fahren wir zu unserem Strandhotel in Mahabalipuram. Am Abend genießen wir gemeinsam ein Begrüßungsessen. -/-/A (55 km, ca. 1 Std.)

Tag 3: Mahabalipuram – Kanchipuram – Mahabalipuram
Wir besichtigen Mahabalipuram. Die kleine Stadt liegt direkt am Golf von Bengalen am kilometerlangen Sandstrand und ist deshalb heute ein beliebter Ferienort – bei indischen wie auch bei ausländischen Besu-chern. In früheren Zeiten war es eine sehr bedeutende Hafenstadt, wodurch es die Stadt zu einigem Wohlstand brachte. Dadurch entstanden hier eine Vielzahl von Tempeln, Kulthöhlen und Flachreliefs, die 1984 zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Wir besuchen Shore Tempel, Rath Tempel, Arjunas Penance, Krishnas Butterball. Anschließend erkunden wir das 60 km entfernt gelegene Kanchipuram, eine der sieben heiligsten Stätten in Indien – im übrigen die einzige im Süden des Subkontinents. Seine Blütezeit erlebte die Stadt im 7. und 8. Jh. als die Dynastie der Pallavas von hier ihr mächtiges Reich regierte. Die Mehrzahl der über 100 Tempel stammt aus dieser Zeit. Wir besuchen den Varadaraja Perumal Tempel, Kailasanath Tem-pel, Ekambareshwara Tempel. Am späten Nachmittag kehren wir zurück nach Mahabalipuram und haben den Rest des Tages zur freien Verfügung. F/-/- (60 km, ca. 2 Std.)

Tag 4: Mahabalipuram – Kumbakonam
Heute führt uns unser Weg nach Kumbakonam, ebenfalls bekannt für seine wunderbaren Tempel. Eine indische Legende erzählt, warum es in der Umgebung von Kumbakonam besonders viele Tempelanlagen gibt: Der Ort liegt direkt an der Mündung der Flüsse Chauvery und Arasalar. Hier landete der äußerst wertvolle Nektartopf mit dem Trunk der Unsterblichkeit. Eine Flutwelle hatte ihn von seinem ursprünglichen Platz, dem heiligen Berg Meru im Himalaya, fortgeschwemmt. Shiva zerstörte das Gefäß mit seinem Pfeil und der Trunk der Unsterblichkeit ergoss sich über Kumbakonam. F/-/- (250 km, ca. 5-6 Std.)

Tag 5: Kumbakonam – Thanjavur – Kumbakonam
Auf einem Tagesausflug durch das ländliche Indien erkunden wir die Stadt Tanjore. Wir besuchen den be-eindruckenden und stimmungsvollen Brihadeshvara-Tempel und den gewaltige Palast der Nayaks. Nach ausführlicher Besichtigung fahren wir zurück nach Kumbakonam. F/-/- (42 km, ca. 1 Std. pro Weg)

Tag 6: Kumbakonam – Trichy – Madurai
Eine kurze Fahrt bringt uns nach Tiruchirapalli, das von den Indern kurz Trichy genannt wird. Beeindruckend erhebt sich die große Festungsanlage (Rock Fort) auf einem 84 m hohen Felsen über der Stadt. Von hier oben haben wir einen prächtigen Ausblick. Nach Norden über den Chauvery-Fluß sieht man bereits die Tempeltürme von Srirangam, die unser nächstes Ziel sind.
Die Tempelanlnge von Sri Ranganathaswamy ist eines der bedeutendsten Vishnu - Heiligtümer und schon seit dem 10. Jhd. eine berühmte Pilgerstätte. Ab dem 13. Jhd. entwickelte sich aus dem ursprünglichen von den Pandyas erbauten Haupttempel über die Jahrhunderte durch die Anbauten der verschiedenen Dynastien das heute größte Vishnu - Heiligtum im Süden Indiens. Die Gesamtfläche dieser klassischen Tempelstadt beträgt fast einen Quadratkilometer. Der recht unscheinbare Haupttempel im Zentrum wird von sieben Mauer-Ringen umschlossen, die von 21 prächtigen Tortürmen unterbrochen werden. Sie bilden das bereits von weitem sichtbare, eigentliche Wahrzeichen Srirangams. Wollte doch jeder Herrscher seinen Vorgänger mit der Errichtung immer größerer Türme übertrumpfen. Dass dieser Größenwahnsinn bis in die jüngste Vergangenheit reicht, belegt auf höchst eindrucksvolle Weise der 73 m hohen Haupteingang im Süden. Der sich über 20 Stockwerke nach oben verjüngende Repräsentationsbau wurde erst 1982 fertig gestellt.
Anschließend erkunden wir den „chinesischen Basar“ sowie den großen Basar und ergattern mit etwas Geschick das ein oder andere günstige Souvenir bevor die Fahrt gen Madurai weiter geht. F/-/- (240 km, ca. 5-6 Std.)

Tag 7: Madurai
Madurai wird häufig auch als „heimliche Hauptstadt des Südens“ bezeichnet. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten Indiens, die abgesehen von einem Tempel kaum Sehenswertes zu bieten haben, ist Madurai ein Ort zum Verweilen. Neben der hervorragenden touristischen Infrastruktur mit zahlreichen Hotels, guten Restaurants und besten Einkaufsmöglichkeiten bietet die Stadt mit ihrem pulsierenden Leben rund um den Sri – Meenakshi - Tempel im Zentrum eine einzigartige Atmosphäre aus Geschäftigkeit und Religiosität. Der Bereich um den Tempel ist von früh morgens bis spätabends erfüllt von geschäftiger Vitalität. Für die Erkundung dieser gewaltigen Tempelstadt haben wir viel Zeit eingeplant. Neben den 12 Gopurams, Schreinen, Hallen, Skulpturen und Wandgemälden beeindruckt vor allem das bunte Treiben in der täglich von mehr als 10.000 Menschen besuchten Tempelstadt. Der Tempel, in denen Shiva und Meenakshi verehrt werden, liegt zusammen mit weiteren Nebentempeln und Schreinen innerhalb eines umfriedeten Rechtecks, das 254 x 237 m misst. Der hohe, im Stil einer Festungsmauer gestaltete Außenwall wird von vier Tortürmen unterbrochen – einem in jeder Himmelsrichtung, die das Wahrzeichen von Madurai sind.
Ein Erlebnis ganz besonderer Art ist der sich zwischen N. Chitrai Street und Avani Moola Street erstrecken-de Obst- und Gemüsemarkt. In den verwinkelten Gassen unmittelbar nördlich des Tempels scheint die Zeit in den letzten Jahrhunderten stehen geblieben zu sein. Stundenlang könnte man an den Holzständen vor-beibummeln, die unter der Last der Früchte fast zusammenbrechen und die Einheimischen beim Handeln beobachten.
Am Abend Besuchen wir erneut den Meenakshi Tempel zur feierlichen Schließungszeremonie. F/-/-

Tag 8: Madurai – Periyar Nationalpark
Eine kurze Fahrt – gerade einmal 140 km – führen uns in Richtung Süden durch die endlosen Wälder der Cardamom - Berge bis zum Periyar Wildlife Sanctuary. Auf einem geführten Spaziergang mit einem Mitarbeiter des Forest Departments in den Nationalpark erkunden wir die Umgebung des Sees auf den Spuren der wilden Elefanten.
Das Wildschutzgebiet ist mit ca. 800 Quadratkilometern einer der größten und schönsten Nationalparks in Indien. Etwa 40 % des Schutzgebietes sind von üppigem Shola-Wald bedeckt und weitere 40 % mit feuchtem tropischem Laubwald bewachsen. Die restliche Fläche besteht aus Grasland und dem weit verzweigten Stausee. Mit etwas Glück lassen sich hier einige der etwa 1.000 wilden Elefanten erspähen, die im Park leben. Auch Sambarhirsche, Wildschweine, Muntjaks, Lippenbären, Leoparden und ca. 50 Tiger gehören neben vielen Vogelarten zu den Bewohnern des Schutzgebietes.
Wir besuchen eine Gewürzplantage und das Kadathanadan Kalari Center für Kalaripayattu Kampfkunst. F/-/- (140 km, ca. 4 Std.)

Tag 9: Periyar Nationalpark
Ein ganzer Tag steht uns für Erkundungen im Periyar Nationalpark zur Verfügung. Ein 3-stündiger Spazier-gang mit einem örtlichen Naturführer ermöglicht es uns den Park zu Fuß erkunden. An der Elefant-Junction unternehmen wir einen ca. 30-minütigen Elefantenritt. Der Rest des Tages steht uns für eigene Erkundungen oder zur Erholung zur freien Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen und feiern in das neue Jahr! F/-/A

Tag 10: Periyar Nationalpark – Backwaters – Hausbootfahrt
Am Morgen fahren wir in Richtung Backwaters. Allein die landschaftliche Vielfalt und die verschiedenen Vegetationszonen von den Bergen hinunter in das Küstentiefland machen die Fahrt zu einem echten Erlebnis.
Die Backwaters sind ein weit verzweigtes Netz von malerischen Lagunen, Seen und flachem Schwemm-land, dass sich zwischen Kollam im Süden, Cochin im Norden und Kottayam im Osten erstreckt. Vernetzt sind die verschiedenen Seen durch künstliche Kanäle, die von den Einheimischen schon seit vielen Jahr-hunderten als wichtige Verkehrsadern dienen. Eine Fahrt durch diese Märchenwelt ist wie eine Zeitreise in das seit Jahrhunderten von tropischem Überfluss sowie der Leichtigkeit und Harmonie geprägten Leben Keralas. Friedlich gleiten wir vorbei am satten Grün der Reisterrassen, an dicht bewachsenen Ufern und Kokospalmen, deren Wipfel sich manchmal in der Mitte des Wasserweges berühren. Es bietet sich immer wieder Gelegenheit, ein kleines Dorf zu besuchen, die bunten Häuser der Fischer und Bauern, die farbenprächtigen Hindu-Tempel oder die bizarr bunten Kirchen der indischen Christen zu bewundern. Wir checken gegen Mit-tag auf unserem Hausboot ein und beginnen unsere Fahrt durch die Backwaters. F/M/A (140km, 4-5 Std.)

Tag 11: Backwaters - Cochin
Am späten Morgen verlassen wir die Idylle der Backwaters und unser Hausboot. Nur eine kurze Fahrt bringt uns heute nach Cochin, eine der größten Städte Keralas – das geschäftige indische Leben hat uns wieder. Es gibt viel zu sehen in dieser interessanten Stadt und deshalb wollen wir keine Zeit versäumen und die Stadt erkunden.
Die landschaftliche sehr attraktive Lage Cochins auf mehreren Inseln und Landzungen, eine weit zurückreichende Geschichte, die freundliche Bevölkerung, die kulturelle Vielfalt und eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur machen Cochin zur meistbesuchten Stadt Keralas. Noch heute verfügt die Stadt über einen der bedeutendsten Häfen an der Malabar - Küste.
Die Altstadt von Cochin liegt direkt am arabischen Meer. Das 1503 von den Portugiesen unter dem Namen Fort Manuel gegründete Viertel gilt als die erste europäische Ansiedlung auf indischem Boden. Tatsächlich meint man beim Bummel durch die engen Gassen noch viel vom Geist jener Zeit zu spüren, als Portugiesen, Holländer und Engländer hier das Sagen hatten. Wichtigstes Gebäude im Fort Cochin ist die St. Francis Church, die erste europäische Kirche auf indischem Boden. Auch das Judenviertel ist sehr interessant mit seinen engen Gassen, den vielen Souvenir- und Antiquitätenläden. Hier lag früher das Zentrum des Gewürzhandels. Sehenswert sind auch die Santa Cruz Basilica und die alte Synagoge. Auf keinen Fall wer-den wir den Sonnenuntergang am Westufer von Fort Cochin versäumen, das gesäumt ist von den gewaltigen chinesischen Fischernetzen, die eine Art Wahrzeichen von Cochin sind.
Keine andere Stadt Indiens bietet derart viele Möglichkeiten, einer Kathakali-Tanzaufführung beizuwohnen. Jeden Abend wird diese wohl berühmteste Kunstform Keralas auf verschiedenen Bühnen präsentiert. Da die extrem aufwendige, besonders für Fotografen sehr interessante Schminkprozedur der Tänzer, die etwa eine Stunde vor dem offiziellen Start der Veranstaltung beginnt, werden wir uns rechtzeitig dort einfinden. Vor dem eigentlichen Beginn gibt ein Conferencier eine längere Einführung zur symbolischen Bedeutung von Bewegungen, Mimik, Schminke und Kleidung. Erzählt werden Geschichten aus den bedeutenden Hindu-Epen Mahabarata und Ramajana. Dabei geht es fast immer um den Kampf zwischen Gut und Böse und Geistern und Dämonen. Die Original-Kathakali-Tempeltänze dauern oft nächtelang und die Tänzer tanzen sich dabei häufig bis in Trance. F/-/- (60 km, 1,5 Std.)

Tag 12: Cochin – Kumbalangi – Mararikulam Beach
Auf einen kleinen Ausflug mit dem Boot in das Hinterland erkunden wir das Dorf Kumbalangi und lernen den Alltag der Dorfbewohner kennen. Wir besuchen eine Verarbeitungsstätte von Kokosnüssen, eine Krabbenfarm und auch hier die Chinesischen Fischernetze. Anschliessend fahren wir zu unserem Strandhotel am Mararikulam -kurz Marari- Beach. F/-/-

Tag 13-14: Marari Beach
2 volle Tage stehen uns zur freien Verfügung um am wunderschönen Strand des Marari Beach zu entspan-nen. F/-/-

Tag 15: Marari Beach – Cochin – Deutschland
Früh am Morgen brechen wir auf und fahren die kurze Strecke zurück nach Cochin zum internationalen Flughafen und treten den Rückflug nach Deutschland an. Ankunft am Abend desselben Tages.
 

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Reisecode: IND S17

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Termine und Preise

von bis Preis in
EUR
23.12.17 06.01.18 2.465,-

Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Air India (Economy)
  • Steuern und Gebühren
  • alle Fahrten im privaten, klimatisierten Fahrzeug
  • Bootsfahrt
  • 12 ÜN in landestypischen Mittelklassehotels im DZ
  • 1 ÜN auf einem Hausboot
  • Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder
  • örtliche begleitende deutschsprachige Reiseleitung
  • Mahlzeiten: 12x F, 1x M, 3x A
  • AuD-Infomaterial
  • Reiseführer

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visa-Gebühr Indien, z. Zt. 50,- € zzgl. Konsulatzuschläge in Höhe von ca. 15,- €

TeilnehmerInnen

  • Min. Teilnehmerzahl: 6
  • Max. Teilnehmerzahl: 12

Programmhinweise

  • Einzelzimmerzuschlag: 595,- €
  • Touren-Charakter: Kultur- und Erlebnisreise mit fantastischen Landschaftseindrücken und Naturerlebnissen. Eine gute Mischung aus Kultur, Natur, Aktivitäten und Relaxen.
  • Aktivreise - Neben kulturellen Erlebnissen bieten unsere Aktivreisen eine Mischung aus leichteren Tages- und Halbtageswanderungen, Rad- und Bootstouren. In einigen Ländern besteht auch die Möglichkeit zu Reitausflügen per Pferd oder Kamel.
  • Kultur- und Erlebnisreisen vermitteln uns intensive Eindrücke von der Geschichte, den Menschen und der Lebensart des jeweiligen Reiselandes. Eine Mischung aus Besichtigungen, Stöbern auf quirligen und bunten Basaren und Begegnungen mit Menschen am Wegesrand lassen uns eintauchen in oftmals exotische Kulturen.
  • Tierbeobachtungen und Naturerlebnisse bereichern unsere Reiseeindrücke, oftmals in Verbindung mit Safaris in den Nationalparks.
  • Rail & Fly auf Anfrage

Generelle Hinweise

  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit für Auf und Davon Reisen: 30 Tage vor Reisebeginn bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit für Auf und Davon Reisen:
    30 Tage vor Reisebeginn bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl